„Wir möchten uns ein Bild machen von der Leistungsfähigkeit, der Marktstellung, der Arbeitsplatzsicherheit und der Ausbildungssituation der besuchten Betriebe in dieser von wirtschaftlicher Unsicherheit geprägten Lage“, so der SPD-Vorsitzende Klaus Zorndt.
Den Auftakt bildete der Besuch der Fa. Eppendorf-Polymere GmbH. Mitglieder des Vorstands und die SPD-Stadtvertreter besichtigten die Produktionsstätte am Sebenter Weg.
Sie wurden dort von Herrn Dr. Thomas Reimann, einem der beiden Geschäftsführer, sehr herzlich begrüßt.In einem einführenden Referat stellte er das weltweit operierende Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg vor. 1945 gegründet von 2 Elektroingenieuren ist es heute eines der führenden Anbieter von Systemlösungen im Laborbereich. Seit 1975 fertigt das Oldenburger Werk Kunststofferzeugnisse wie Combitips, Pipettenspitzen usw., die höchsten Ansprüchen genügen müssen. Der Name Eppendorf steht für einwandfreie Qualität und hohe Zuverlässigkeit. Angestrebt wird eine Nullfehlerproduktion. Das heißt, Qualitätssicherung wird ganz groß geschrieben. Daneben steht das ständige Streben nach Prozessoptimierung, Energie- und Materialeinsparung im Vordergrund. Es gilt eine führende Stellung auf den Weltmärkten zu behaupten.
Die ca. 250 Beschäftigten produzierten im Jahr 2008 über 2 Milliarden hochpräzise Artikel. Über das „Wie“ informierte Herr Dr. Reimann die Mitglieder der SPD dann in einem anschließenden Rundgang durch die Produktionshallen. Hochmoderne vollautomatische Spritzgussmaschinen hinter Glas und Verpackungsmaschinen verrichteten hier ihre fast lautlose Tätigkeit. Es folgte der Besuch des Werkzeugbaus mit Werkzeugmaschinen der neuesten Generation und den Arbeitsplätzen für Auszubildende. Abschließend stellte sich Herr Dr. Reimann noch einmal den Fragen der Besucher. Beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und dem Arbeitsklima dieses Oldenburger Vorzeigebetriebs bedankten sich die SPD-ler bei Herrn Dr. Reimann für die Ausführungen. „Oldenburg ohne Eppendorf-Polymere wäre für die Bürger und die verantwortlichen Politiker nicht vorstellbar“, so der Schlusssatz des SPD-Vertreters Rolf Horstmann. Im Mai wird die Besichtigungsreihe mit dem Besuch einer Druckerei fortgesetzt.
Rolf Horstmann, 03.05.2009