"Genossen stießen auf gutes Miteinander an" Lübecker Nachrichten v. 7.1.2010

Veröffentlicht am 07.01.2010 in Veranstaltungen

Oldenburger Sozialdemokraten
begingen ihren Neujahrsempfang mit Rollmops und rotem Sekt

Der Rückblick auf die Wahlergebnisse 2009 drückt schon noch auf die Stimmung der Oldenburger Sozialdemokraten. Dabei hatten sie bei ihrem Neujahrsempfang mit Rollmops und rotem Sekt durchaus Grund zu Freude, unter anderem über die hohe Zahl der Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und Verbänden. Bürgervorsteher Helmut Schwärze, Bürgermeister Martin Voigt, der Landtagskandidat Lars Winter und der 2. Ältermann der St. Johannis-Gilde, Rolf-Michael Werth, waren einige der namhaften Gäste, die von den SPD-Ortsvorsitzenden Klaus Zorndt und Lennart Maaß im Restaurant Schuster begrüßt wurden. Auf ein gutes Miteinander in Stadt und Land stießen die Gastgeber mit ihnen an und fassten den guten Vorsatz, junge Menschen künftig mehr für die Teilnahme an den gesellschaftlichen Prozessen zu gewinnen.
Sehen lassen konnte sich die Bilanz der SPD-Stadtfraktion, die von Annette Schlichter-Schenck und Volker Lohr vorgetragen wurde. In der Oldenburger Stadtvertretung stellen die Sozialdemokraten mit sieben Stadtverordneten die größte Fraktion, zwei Fachausschüsse werden von Fraktionsmitgliedern geleitet. 2009 empfanden die Genossen als „schwieriges Jahr", in dem sie gleichwohl „Akzente gesetzt" hätten. Stolz verbuchen sie für sich, die Wagrienschule als Gemeinschaftsschule durchgesetzt zu haben. Bildung, Schulen, Kinderbetreuung und Jugendarbeit sollen auch künftig einen Schwerpunkt der sozialdemokratischen Arbeit in Oldenburg bilden. Verbessern möchten die SPD-Vertreter die Stellung Oldenburgs im Tourismus, und zwar durch gezielte Werbung und ein professionelles Marketing. Sie treten für den Erhalt des ICE-Haltepunkts und des Ferienzielbahnhofs in Oldenburg ein. Die geplante Aufwertung des Wallmuseums zu einem „Aktivposten für unsere Stadt" findet ihre Zustimmung. Schmerzlich vermisst wird unterdessen das einstige Schwimmbad, das aus finanziellen Gründen habe geopfert werden müssen. Weiterführende Impulse versprechen die Sozialdemokraten sich von der Umwandlung der Schwimmbad-Liegenschaft in ein Stadtmarkt-Zentrum.

mf