SPD Oldenburg in Holstein

Der Ortsverein der SPD Oldenburg in Holstein

SPD Oldenburg setzt sich für die Fortführung des Anrufbusses im Nordkreis ein.

Veröffentlicht am 04.04.2012 in Kommunalpolitik

Der Anrufbus muss als Angebot für die Bürgerinnen und Bürger des Nordkreises erhalten bleiben!
Oldenburg liegt im Zentrum des Fahrplangebietes. Das Angebot des Anrufbusses trägt zur Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger, die auf den Öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind bei.

Wir nehmen den Appell des Kreisbehindertenrates ernst, so die SPD -Fraktionssprecherin Annette Schlichter-Schenck. Viele zu Hauses lebende Schwerbehinderte und Rollstuhlfahrer benutzen den Anrufbus um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, Arztbesuche vorzunehmen oder sonstige alltägliche Erledigungen zu tätigen, so Wolfgang Schulz , Vorsitzender Kreisbehindertenrat, der in diesem Anliegen von Vertretern des hiesigen Seniorenbeirates unterstützt wird. Günther Reinhold, stellvertretender Vorsitzende des Oldenburger Seniorenbeirates appelliert an die Stadtverordneten angesichts der demographischen Entwicklung dieses Angebot aufrechtzuerhalten, da es gerade die Seniorinnen und Senioren betrifft, die sich aus den unterschiedlichen Gründen kein eigenes Auto mehr unterhalten können.
Annette Schlichter-Schenck verweist für die SPD Fraktion auf die Solidargemeinschaft im Norden. Oldenburg profitiert von der Solidargemeinschaft. „Auch in der Aktivregion und der Lokalen Tourismusorganisation arbeiten wir mit den umliegenden Städten und Gemeinden zusammen. Ein Ausbrechen aus der Gemeinschaft wäre kontraproduktiv“, so die SPD. „Deshalb werden wir den vom Kreis geforderten Zuschuss von 18.500 Euro zusagen, damit das Projekt für die nächsten 10 Jahre fortgeführt werden kann.“
In der Vergangenheit haben wir uns für das Projekt stark gemacht und einen Zuschuss von 7.800 Euro gezahlt. Der voraussichtlich jährliche Zuschussbedarf beläuft sich auf 238.000,-- Euro. Der Kreis ist bereit 60 % der Kosten zu übernehmen. Die restlichen 40% teilt sich die Solidargemeinschaft der Städte und Gemeinden des Nordkreises.
„Oldenburg soll nicht den Anstoß geben, diese Solidargemeinschaft auseinander brechen zu lassen. In der Stadtvertretung im April, die ausschlaggebend für eine endgültige Entscheidung ist, wird meine Fraktion den Antrag stellen, dass Oldenburg sich mit dem zusätzlichen Beitrag von 10.698,53 Euro ab 2012 beteiligt, damit das Anrufbusprojekt für den Nordkreis ab 2012 weitergeführt werden kann“.

Annette Schlichter-Schenck
3.04.2012