Der von der CDU wiederholt eingebrachten Forderung, eine Hallenbenutzungsgebühr für erwachsene Sportler zu erheben, erteilt die SPD eine klare Absage." Der Vereinsport und die damit verbundene geleistete ehrenamtliche Tätigkeit für das Gemeinwesen haben für uns einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert", so die SPD- Fraktionssprecherin Annette Schlichter –Schenck.
"Zusätzliche Gebühren sind für die Vereine nicht tragbar. Wir wissen aus den Gesprächen mit dem Vorsitzenden des OSVs, Heiko Struck, das bei den Vereinsmitgliedern die finanzielle Grenze der Belastbarkeit erreicht ist. Die von der CDU beantragte Gebühr von 15,-- Euro pro Stunde pro Nutzungseinheit führt zum Ausbluten der Vereine und damit des Sportangebotes in Oldenburg". Im Fachausschuss gesellschaftliche Angelegenheiten wurde unter dem Vorsitz von Siegfried Schmidt (SPD) am 10.12.09 nach kontroverser Debatte und unter Anhörung der Vorsitzenden der verschieden betroffenen Oldenburger Sportvereine abgestimmt.
Die vier Ausschussmitglieder der SPD stimmten gegen den Antrag. Stadtvertreter Markmann stimmte dafür, zwei Stadtvertreter enthielten sich.
"Vereinssport muss wegen seiner gesellschafts-, sozial- und gesundpolitischer Bedeutung entsprechend gefördert werden. Dazu trägt ein Verzicht auf Hallennutzungsgebühr für uns bei. Das ehrenamtliche Engagement der Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Sportbereich findet unsere volle Unterstützung. Der Einführung einer Hallennutzungsgebühr für den Sport erteilen wir eine Absage", so Schlichter-Schenck.
Oldenburg, den 16.12.09