Kommunalpolitik
Im Ausschuss gesellschaftliche Angelegenheiten wurde das Thema Schulsozialarbeit am 30.11.09 unter Leitung von Siegfried Schmidt (SPD) erneut diskutiert.
Die Schulleitung der Wagrienschule, der Schulsozialarbeiter und Elternvertreter der Schule schilderten eindrucksvoll den Schulalltag, der ohne eine ausreichende sozialpädagogische Unterstützung von den Lehrkräften alleine nicht mehr zu bewältigen ist.
Der von der CDU wiederholt eingebrachten Forderung, eine Hallenbenutzungsgebühr für erwachsene Sportler zu erheben, erteilt die SPD eine klare Absage." Der Vereinsport und die damit verbundene geleistete ehrenamtliche Tätigkeit für das Gemeinwesen haben für uns einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert", so die SPD- Fraktionssprecherin Annette Schlichter –Schenck.
Die Stadt Oldenburg verfügt mit dem Oldenburger Wall über eines der bedeutendsten archäologischen Bodendenkmäler Schleswig – Holsteins.
Mit der Zielsetzung dieses einmalige Denkmal, das die landesgeschichtliche Epoche der Slawen dokumentiert, nicht nur zu unterhalten, sondern auch kulturhistorisch zu nutzen, hat die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten unter Nutzung von Fördermitteln und auch mit erheblichem eigenem finanziellem Engagement rund 5,7 MIO € in den Flächenkauf, die Freilegung des Walles und die landschaftliche Gestaltung des Wallumfeldes sowie in den Bau und Betrieb des Wallmuseums investiert.
„ Die Offene Ganztagsschule, die Offene Jugendarbeit und die Schulen in Oldenburg liegen uns sehr am Herzen“,
so die Oldenburger Fraktionsvorsitzende Annette Schlichter – Schenck vor der Presse in Oldenburg. Die Sicherung sowie der Ausbau der offenen Ganztagsschule durch die Unterstützung der Stadt sind sehr wichtig für den Schulstandort Oldenburg im Herzen der Halbinsel Wagrien.
Die Schulrätin Anne Dube aus Eutin beschränkt die Schülerzahlen für Gemeinschaftsschule auf 104, obwohl 115 Schülerinnen und Schüler zum kommenden Schuljahr angemeldet worden sind.
Damit soll die Gemeinschaftsschule vierzügig werden. Das heißt, dass zwei Klassen mit jeweils 24 Schülerinnen und Schüler mit den zu integrierenden Kindern und die beiden weiteren Klassen sogar mit 28 Schülerinnen besetzt sein werden.
Damit wären die Interessen der Schule und auch der Stadt erheblich negativ beeinflusst.
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